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Ventilauslegung

Die Thermostatventile sind die wichtigsten Bauteile für den hydraulischen Abgleich. Wählbar in ihrer Art wenn erforderlich pro Heizfläche, wählbar in der Vorgabe für die Regeldifferenz (xp). Dabei sollte man beachten, dass eine theoretische Regeldifferenz von 2K sehr bewährt ist, auch wenn die aktuelle ENEV eine „bessere“ Regeldifferenz bei 1K suggeriert. In der Praxis zeigen Messreihen, dass in einem abgeglichenen System die Raumtemperatur auch bei einer Auslegung auf 2K nur um weniger als einem halben Grad schwanken. Selbstverständlich werden die Einstellwerte der Thermostatventile berechnet und nachher im Ausdruck unter anderem als Einstellformular ausgegeben. Bei größeren Rohrnetzen können auch Strangregulierventile und automatische Differenzdruckregler vorgesehen, ausgelegt und berechnet werden. Ein Sonderfall ist die Berechnung von sinnvollen Einstellwerten im Zuge einer Schätzung. Dieses Verfahren hilft, wenn die Rohrführung in einem Bestandsobjekt überhaupt nicht erkennbar ist. Sind nur die Rohrlängen nicht genau bezifferbar, sollte trotzdem der Weg über die Definition des Rohrnetzes gewählt werden, da die Rohrlängen nur einen minimalen Einfluss auf die Einstellwerte der Ventile haben.


Ventilauslegung

  • Thermostatventile
  • Strangregulierventile

Ventileinstellung

  • nach Schätzung (bei unbekannter Rohrführung)
  • nach Berechnung des hydraulischen Abgleichs

Ventileinstellung